Narrative Clip 2
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In this recording — 10 extracted moments
Transcript
[00:00:05] Speaker A: Hallo und herzlich willkommen bei Bleeptrack!
[00:00:08] Speaker B: Heute habe ich wieder ein eher ungewöhnliches Gadget mitgebracht.
[00:00:11] Speaker A: Das ist der Narrative Clip 2 und der bewirbt sich selbst als Lifelogging-Kamera.
[00:00:17] Speaker B: Also praktisch eine kleine Kamera, die man sich irgendwo hinsteckt und die dann automatisiert Bilder oder kleine Videos macht. Das Ding ist wirklich relativ klein.
[00:00:26] Speaker A: Man lädt es über so einen Micro-USB-Slot.
[00:00:30] Speaker B: Und hat hier hinten einen netten kleinen Clip, den man auch austauschen kann. Der sitzt auch relativ fest. Es gibt unterschiedliche Halterungsmöglichkeiten, die zeige ich nachher noch. Und es gibt auch so kleine Sticker praktisch, die man auf das Gerät vorne aufkleben kann, damit es irgendwie ein bisschen hübscher aussieht. Und das Ding gibt es auch noch in mehreren Farben, also noch in so einem Korallrot und in Weiß. Und ich habe hier die schwarze
[00:00:55] Speaker B: 8 GB Variante. Und jetzt habe ich hier den Clip mal, also die Halterung hinten rausgenommen und man kann eben auch einfach andere Varianten einstecken.
[00:01:05] Speaker A: Ja, das Ding ist im Endeffekt eine Mini-Handykamera, die eben Aufnahmen macht. Und wenn man den wie hier so verkehrt rum hinlegt, dann ist er mehr oder weniger ausgeschaltet.
[00:01:16] Speaker B: Also in dem Moment nimmt er einfach keine Bilder mehr auf. So einen richtigen Ausschalter gibt es leider nicht. Das ist ein bisschen doof.
[00:01:26] Speaker A: Das Gerät verbindet sich über Bluetooth und ich habe meins Blackbox getauft, ganz kreativ.
[00:01:32] Speaker B: Und man sieht eben oben rechts den Akku, oben links hier noch den Speicherplatz, und ich kann auswählen, in welchem Abstand die Bilder gemacht werden, zum Beispiel 10 Sekunden.
[00:01:44] Speaker A: Mit einem Doppeltipp kann ich zum Beispiel ein Video auslösen und dann auch die Zeit einstellen. Und es gibt noch den Triple Tap, also dreimal tippen.
[00:01:54] Speaker B: Und da habe ich hier halt zum Beispiel ein Foto ausgewählt.
[00:02:00] Speaker A: Dann gibt es noch die Advanced Settings, die sind nicht so spannend irgendwie.
[00:02:04] Speaker B: Also ich kann in 1080p 30 Frames Videos aufnehmen und habe da halt diverse Möglichkeiten, das Format und die Frames auszuwählen, also Frames pro Sekunde auszuwählen. Und ansonsten gibt es gar nicht so viel zum Einstellen. Man sagt dem Clip noch, mit welchem WiFi es sich verbinden soll. Damit die Bilder eben automatisch hochgeladen werden, wenn der Clip am Strom hängt. Sonst macht er das nämlich nicht. Also man hat auch keine Möglichkeit
[00:02:29] Speaker B: einer schnellen Vorschau über das Handy über Bluetooth. Das geht alles nicht. Der lädt nur wirklich nur die Bilder hoch, wenn das Gerät am Strom hängt. Wie vorhin erwähnt, kann ich also hier mit einem Doppeltapp ein Video auslösen. Das funktioniert nicht immer wirklich gut. Hier funktioniert es gerade besonders schlecht, weil das Gerät liegt. Da erkennt das besonders schlecht. Wenn man es tatsächlich trägt und es praktisch aufrecht steht, geht es deutlich
[00:02:54] Speaker B: besser. So, jetzt können wir das Gerät dann auch mal an den Strom anstecken. Er lädt ungefähr eine Stunde von ganz leer bis ganz voll, würde ich mal schätzen, und der Akku hält dann auch ein paar Stunden, aber einen ganzen Tag wird er keinesfalls halten.
[00:03:15] Speaker A: Kommt immer ein bisschen darauf an, wie oft man sich mit Bluetooth auf das Gerät verbindet.
[00:03:18] Speaker B: Das frisst auch deutlich mehr Energie. Und hier sieht man jetzt zum Beispiel eben die LED-Anzeige mit den 4 LEDs dafür, dass er lädt. Also 2 sind voll, das heißt, er hat noch über 50% Akku und lädt jetzt zusätzlich dazu. Und wenn er anfängt, Bilder hochzuladen, dann gibt es auch praktisch genau hier diese kleine Animation der LEDs, die zeigt, dass eben auch Daten
[00:03:43] Speaker B: übertragen werden. Ich kann mir das aber auch in der App anschauen, wie viel Prozent er schon hochgeladen hat, mit welcher Geschwindigkeit er hochlädt etc. Ich muss sagen, also wenn ich das Gerät trage, habe ich tatsächlich ein bisschen Hemmungen, weil es durchaus als Kamera erkannt wird. Also ich habe es jetzt an einer Veranstaltung an meiner Universität
[00:04:09] Speaker B: getragen und auch im privaten Umfeld und auch auf öffentlichen Plätzen, und ich bin öfter von Leuten angesprochen worden, ob das denn eine Kamera sei.
[00:04:19] Speaker A: Und das ist natürlich für mich irgendwie unangenehm, weil ich für mich weiß, dass ich mit den Fotos keinen Quatsch mache.
[00:04:27] Speaker B: Aber versucht das mal fremden Leuten zu erklären, dass ich gerade Fotos mehr oder weniger heimlich von ihnen mache.
[00:04:34] Speaker A: Das ist tatsächlich problematisch, finde ich.
[00:04:37] Speaker B: Und da muss auch jeder selber wissen, wie er damit umgeht. Entsprechend hatte ich die Kamera jetzt auch nicht so viel an bisher. Und so sieht das aus, wenn man das an einem T-Shirt trägt. Ich habe mir das hier einfach mal oben an den Kragen gesteckt und diese normale Krokodilsklammer, die eignet sich dafür eher nicht sonderlich gut, finde ich. Dafür umso besser, um sie eher an dickeren
[00:05:02] Speaker B: Sachen zu befestigen. Aber man sieht schon, das Gerät ist tatsächlich sehr klein und sehr leicht. Es ist also durchaus angenehm zu tragen, es fällt jetzt nicht groß auf. Auf. Vor allem, wenn man als Frau zum Beispiel eher Schmuck trägt. Was noch ganz gut geht, so finde ich, ist diese Umhängekette. Das ist dann tatsächlich noch eher wie ein Schmuck. Und wenn ich mir jetzt noch vorstelle, dass ich noch irgendwie ein bisschen Aufkleber auf
[00:05:27] Speaker B: die Kamera mache, um das ein bisschen zu kaschieren, dass es eine Kamera ist, ist es vielleicht auch noch mal angenehmer. Der Nachteil an diesem Band ist natürlich, dass die Kamera noch mehr schwingt und noch tendenziell unschärfere Fotos macht. Ich wechsle jetzt mal den Clip in so eine Art Spange. Die hält fester
[00:05:52] Speaker B: und ist auch nur für dünnere Objekte geeignet, funktioniert an der Kleidung aber dafür besser. Also die finde ich, wenn man es am Kragen tragen will, eigentlich noch so die beste Lösung. Was man noch dazu sagen muss: Die Fotos landen eben auf dem Cloud-Speicher der Firma Narrative. Ich habe hier mal die Weboberfläche geöffnet, wo man jetzt eben auch die Aufnahmen
[00:06:17] Speaker B: sieht, die praktisch während dem Filmen entstanden sind. Und das scheint auch so ein bisschen der Verkaufspunkt der Firma zu werden. Also so wie ich das verstanden habe, wird man irgendwann ein monatliches Abo zahlen sollen, damit man unbegrenzt Speicherplatz hat. Man kann sich von der Weboberfläche dann aber auch alles runterladen. Man kann eben dann auch hier seine Fotos veröffentlichen.
[00:06:41] Speaker A: Das sind hier öffentlich gemachte Moments, heißen die dann, also Momente mit den ganzen Fotos.
[00:06:47] Speaker B: Man kann aussuchen, welche man davon veröffentlichen möchte oder nicht. Man sieht schon an den Fotos, sie sind nicht immer so der Burner, weil einfach sehr viele Fotos gemacht werden. Ist klar, man macht sie ja nicht aktiv. Da ist sehr viel Ausschussware dabei einfach. Hier sind meine Favoriten sozusagen, die ich gemacht habe.
[00:07:10] Speaker A: Man kann sich Fotos, seine Lieblingsfotos als Favoriten markieren und in geschlossenen Räumen geht es so. Also hier war es halbwegs hell, da sind die Fotos auch noch in Ordnung, finde ich.
[00:07:21] Speaker B: Also je nachdem, wenn sich Personen bewegen, wird es dann auch schnell mal verschwommen. Aber in dunklen Räumen oder in dunklen, schlecht ausgeleuchteten Situationen werden die Fotos halt entsprechend schlechter, weil ja länger belichtet werden müsste. Und dann wird es sehr verwaschen, weil man sich halt doch bewegt.
[00:07:36] Speaker A: Aber so im freien Gelände sind sie eigentlich ganz in Ordnung.
[00:07:43] Speaker B: Ich fasse die Tech-Features noch mal kurz zusammen. Also wir haben eine 8-Megapixel-Kamera, können Full-HD-Videos mit 30 Frames pro Sekunde aufnehmen, haben 8 GB Speicher intern und auch GPS, was die Fotos dann einer Lokation zuordnen kann. WiFi und Bluetooth sind für Übertragen und Konfiguration vorhanden, und diese Mounts, also die Clips, sind austauschbar. Es kommen
[00:08:08] Speaker B: 3 mit. Außerdem kommen noch nette kleine Stickerchen dazu.
[00:08:12] Speaker A: Die App funktioniert für iOS, Android und ist im Web verfügbar.
[00:08:19] Speaker B: Die Frage ist, will man so viel Geld für das Gerät ausgeben und braucht man das Gerät überhaupt? Die Frage muss sich wie bei so vielen Gadgets jeder selbst beantworten. Ich finde es ganz nett, ich spiele damit sehr gern rum, und vielleicht habe ich euch jetzt auf ein paar neue Ideen gebracht.
[00:08:38] Speaker A: Würde mich sehr freuen, wenn ihr mal wieder bei mir vorbeischaut, und bis zum nächsten Mal. Tschüss!